Opferentschädigung

Langfristig finanzielle Hilfe!

Das Opferentschädigungsgesetz (OEG) dient dazu, Menschen finanziell zu entschädigen, die Gewalt erlebt und dadurch eine gesundheitliche Beeinträchtigung erlitten haben. Es ist nicht entscheidend, ob die Gewalt im öffentlichen oder im familiären Umfeld stattgefunden hat.

Welchen Umfang die Leistungen haben, wird an den gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen der Tat bemessen. Leistungen nach dem OEG können zum Beispiel die Übernahme therapeutischer Behandlungen, Heil- und Hilfsmittel sowie Rehabilitation, Rentenleistungen, Berufsschadensausgleich und Krankengeld umfassen.

Voraussetzungen für Entschädigungsleistungen nach dem Opferentschädigungsgesetz sind:

  • dass Sie einen Antrag stellen und
  • dass bei Ihnen keine Versagensgründe bestehen
  • dass Sie Opfer eines tätlichen Angriffs sind. Ein tätlicher Angriff liegt bei einer feindseligen, unmittelbar auf den Körper eines Anderen zielende Einwirkung vor, die zu erheblichen gesundheitlichen Folgen führt.

Im Mittel dauert die Bearbeitung eines Antrages auf Opferentschädigung zwischen 12 und 14 Monate. Eine Entschädigung ist in der Regel erst möglich, wenn das Verfahren abgeschlossen ist. Rentenansprüche entstehen erst, wenn eine Schwerbehinderung von mindestens 30 % eingetreten ist.

Weitere Informationen:

  • Bundesministerium der Justiz
  • Antrag auf Gewährung von Beschädigtenversorgung nach dem Opferentschädigungsgesetz